Hase und Igel.
Es waren einmal zwei Freunde, einen nannte man Vergissmeinnicht, den anderen Vermissmeinnicht. Es kam eine Zeit der Gedanken, Aufgaben und Fragen. Dem einen stand eine größe Reise bevor, da sprach er:”Hej Freund ich mag das Vergessen nicht…drum bitt ich dich…vergiss mein nicht!” Drauf antwortete der andere:”ich lieb die Freiheit so wie dich, nein nein, vergessen will ich nicht, doch tut vermissen weh, drum vermiss mich nicht und geh!” Frohen Muts, mit freiem Herz ging der eine in die Welt, doch als er bald ein Wunder sah am blauen Meer, vermisste er den and´ren sehr… den dieser hatte allzu oft davon erzählt und selbst gehofft, es einmal wahr zu sehn. Da wurde ihm der Busen schwer, er dachte:”vermissen ist nicht schwer…nicht vermissen aber sehr” Er blieb am Meer und malte es.
Der andre waerend des, übte sich im nicht vergessen… Er ueberlegte täglich sich, wie der Freund gewesen, welche Farben welches Hemd im wohl gefallen — und da wurde er im fremd, denn einmal da war es dies dann das, mal die Duerre, dann das Nass und immer wars ein riesen Spaß…da dachte er:”nicht vergessen braucht viel Fleiss…man dreht sich immerzu im Kreis doch viel schöner ists…wenn man alles bald vergisst und nur noch sehr wenig weiß…dann, ….faengt man neu zu fragen an!”
Als die Freunde sich dann wieder, schlugen Arme auf und nieder und die Freude war so GroSssss!
Der eine erzählte wo er war und wann er als an den and´ren gedacht und das er von allem was mitgebracht… Der and´re wurde nicht müde zu fragen, kuesste ihn glueklich aufs ohr und wollte ihm sagen, dass: “man nicht vergisst, was man vermisst und nicht vermisst was man vergisst”
